Was ist ein wirtschaftlicher Totalschaden?

Was ist ein wirtschaftlicher Totalschaden?

In diesem Artikel erklären wir, wie ein wirtschaftlicher Totalschaden zustande kommt. Außerdem besprechen wir, ob es noch weitere Formen eines Totalschaden gibt.

 

2 Arten von Totalschäden

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einem wirtschaftlichen Totalschaden und einem technischem Totalschaden.

Technischer Totalschaden: Wenn eine Karosserie so stark deformiert ist, dass sie nicht mehr in Originalzustand versetzt werden kann oder der Aufwand in Relation zum Wagen übermäßig groß wäre, spricht man von einem technischen Totalschaden.

Wirtschaftlicher Totalschaden: Wenn die Kosten der Reparatur den Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Fahrzeuges übersteigen spricht man von einem wirtschaftlichen Totalschaden.

 

Wie wird die Höhe des Wiederbeschaffungswert berechnet?

Diese Frage haben wir schon in dem Artikel „Die 14 Punkte bei der Gebrauchtwagen Bewertung“ beantwortet. Es werden alle Teile des Fahrzeuges genau überprüft. Vom Reifen über das Licht bis hin zur vollen Funktion aller Teile. Jede negative Abweichung vom Originalzustand ist eine Wertminderung des Fahrzeuges. Der Wiederbeschaffungswert wird von einem Gutachter festgestellt. Nach dem der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges feststeht, wird dieser mit den Reparaturkosten verglichen.

 

Zahlt die Versicherung die Reparatur genau bis zu dem Wiederbeschaffungswert?

Nein. Hier gibt es zwischen den verschiedensten Versicherungen starke Schwankungen. Grundsätzlich haben die Versicherungen die Reparaturkosten in der Höhe von bis zu 130% vom Wiederbeschaffungswert zu tragen. In der gängigen Praxis sieht es doch meist anders aus. Oft wird das Fahrzeug als wirtschaftlicher Totalschaden schon ab 70% des Wiederbeschaffungswert eingestuft. Dies ist natürlich ärgerlich für den Kunden. Das Auto wird dann in einer Wrackbörse verkauft. Sie erhalten den Betrag zu dem der Wagen verkauft wurde und den restlichen Betrag auf den Wiederbeschaffungswert von der Versicherung. Mit diesem Geld kann dann, zumindest theoretisch, ein gleichwertiges Fahrzeug am selben Markt angeschafft werden.

Welche Schäden deckt Ihre Vollkaskoversicherung?

Welche Schäden deckt Ihre Vollkaskoversicherung?

In diesem Artikel geht es darum, welche Schäden von Ihrer Vollkaskoversicherung getragen werden und welche nicht.

 

Warum ist eine Vollkaskoversicherung in der heutigen Zeit so wichtig?

In einem anderen Artikel „Ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll?“ sind wir schon genau darauf eingegangen ob eine Vollkaskoversicherung Sinn macht. Zusammengefasst kann man diese Frage in den meisten Fällen mit Ja beantworten. Es gibt kaum Schäden welche geringer als €1500 sind. Meist sind die Schäden deutlich über der €3000 Grenze. Natürlich muss jeder für sich selbst das Für und Wieder abwiegen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass eine Vollkaskoversicherung definitiv positiv ist.

Gerade in den zukünftig gebauten Autos, wo kaum noch ein Fahrzeug nicht mit LED Matrix Scheinwerfer ausgestattet wird, ist eine Vollkaskoversicherung wichtig. Ein solches Ersatzteil alleine kostet schnell mal ab €1000.

 

Welche Schäden deckt Ihre Vollkaskoversicherung?

Einfach gesagt, alle. Die Vollkaskoversicherung ist die höchste Stufe, mit welcher Sie ihr Fahrzeug versichern können. Die Vollkaskoversicherung deckt alle Schäden solange Sie die Pflichten Ihrer Versicherung einhalten. Dazu zählen meist:

  • rechtzeitige Zahlung der Prämie
  • rechtzeitige Meldung des Schaden (meist innerhalb von 2 Wochen)
  • genaue Aufklärung des Schadens

Außerdem gibt es einige Punkte, bei welchen die Versicherung den Schaden meist nicht deckt:

  • Grobe Fahrlässigkeit
  • Vorsatz
  • Autorennen
  • Kriegsereignisse

 

Ein weiterer Tipp

Seien Sie bei der Schadenmeldung ehrlich. Vielen Kunden ist es peinlich, wenn Sie einen Schaden selbst verursacht haben. Sie geben an, einen Parkschaden mit unbekannten Gegner zu haben, anstatt ehrlich zuzugeben, die Hausmauer geküsst zu haben. Doch der Sachverständige ist nicht dumm. Trotz Vollkaskoversicherung wird die Versicherung Ihnen Betrug vorwerfen und gegebenenfalls den Schaden nicht decken. Aus unsere Erfahrung können wir sagen, dass dies häufiger passiert als man denkt.

Es gibt keinen Grund unehrlich zu sein. Die Vollkaskoversicherung ist dafür da, auch Schäden zu decken, an welchen man selbst Schuld ist. Den Sachverständigen und uns von Varnish ist es ebenso völlig gleichgültig, ob Ihnen ein kleiner Fehler passiert ist. Denn dies ist unser täglich Brot.

Somit raten wir, seien Sie ehrlich. Nur so kann ein reibungsloser Ablauf garantiert werden.

Wie lange dauert die Reparatur meines Fahrzeuges

Wie lange dauert die Reparatur meines Fahrzeuges?

Wie lange die Reparatur eines beschädigten Fahrzeuges dauert, ist eine wichtige und berechtigte Frage. Nach der Frage über den Preis, ist sie wahrscheinlich die am zweithäufigsten gestellte Frage. Deshalb schreibe ich in diesem Artikel darüber, wie lange eine durchschnittliche Reparatur eines Fahrzeuges dauert und warum dies so ist.

Die Schritte welche in der Werkstatt vorgenommen werden habe ich schon in einem anderen Artikel verfasst. Deshalb gehe ich hier nur auf die Eckpunkte ein.

Tag 1

Das Fahrzeug wird von der Werkstatt besichtigt und der Sachverständige wird bestellt.

Tag 2

Am zweiten Tag besichtigt der Sachverständige den Wagen und erstellt das Gutachten.

Tag 2 bis 4

Oft am dritten, manchmal auch am vierten Tag erhält die Werkstatt die Freigabe der Versicherung, dass diese den Schaden deckt. Nun beginnt die Werkstatt mit der Reparatur.

Tag 5 bis 7

Die Ersatzteile werden bestellt, falls dies nötig ist. Die durchschnittliche Reparatur dauert 2 bis 3 Werktage. Das Fahrzeug sollte spätestens am 7. Tag wieder in seinem Originalzustand sein, damit der Kunde sein Fahrzeug zurück erhält.

 

Läuft es wirklich so ab?

Nein. Da es im realen Leben für die Werkstatt zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, für jeden Schaden auf die Freigabe der Versicherung zu warten, beginnen diese meist schon mit der Reparatur, sobald der Sachverständige seine Besichtigung vollzogen hat.

Natürlich stellt dies aber auch ein gewisses Risiko für die Werkstatt da. Sollte die Versicherung den Schaden am Wagen nicht decken, müsste der Kunde den Schaden bezahlen. Dieser ist dann verständlicherweise aber meist über die Versicherung verärgert. In den meisten Fällen weigern sich Kunden dann den Schaden in der Höhe von oft tausenden Euro zu bezahlen. Der Streit mit der Versicherung beginnt. Hier muss die Werkstatt dem Kunden unterstützen und nicht auch noch selbst mit dem Kunden über die offene Rechnung streiten. Aus diesem Grund sollte die Werkstatt immer einen Reparaturauftrag mit dem Kunden vereinbaren, in welchen vermerkt wird, dass im Falle der nicht Deckung des Schadens von der Versicherung, der Kunde selbst für die Reparatur aufkommen muss. Somit wäre die Werkstatt abgesichert. Möchte der Kunde diesen Reparaturauftrag nicht unterzeichnen, muss er damit rechnen, dass die Reparatur dementsprechend länger dauern kann.

Wie es tatsächlich abläuft

Die Werkstatt vereinbart den Termin mit dem Kunden so, dass dieser wenige Stunden vor dem Sachverständigen erscheint. Damit kann garantiert werden das mindestens ein voller Tag gespart wird. Nachdem der Sachverständige das Fahrzeug begutachtet hat, beginnt die Werkstätte mit der Reparatur. Vorausgesetzt der Kunde hat zuvor den Reparaturauftrag zugestimmt. Sollte dies der Fall sein werden die Ersatzteile schon am nächsten Vormittag geliefert. Am 3. oder spätestens am 4. Tag ist das Fahrzeug fertig repariert und der Kunde kann seinen Wagen wieder abholen.

Nur bei größeren Schäden, bei welchen auch die Karosserie verformt ist, würde die Reparatur verständlicherweise länger dauern länger als 5 Werktage. In diesem Fall kann man dann im Durchschnitt mit 10 bis 12 Werktagen rechnen.

 

Fazit:

Die durchschnittliche Reparaturdauer eines beschädigten Fahrzeuges ist 3 bis 4 Werktage. Bei größeren Schäden dauert es meist länger als 7 Werktage, aufgrund des Mehraufwandes.

PS: Da Sie als Varnish Kunde einen kostenlosen & modernen Ersatzwagen für die komplette Reparaturdauer zur Verfügung gestellt bekommen, stellt es auch kein Problem dar, wenn die Reparatur Ihres Fahrzeuges ein paar Tage länger dauert als im Durchschnitt.

Den richtigen Farbton treffen

Den richtigen Farbton treffen

Eine Sorge vieler Menschen ist es, ob die Lackierwerkstatt bei der Reparatur den richtigen Farbton trifft. Und diese Sorge ist nicht unberechtigt.

Heut zu tage lässt jeder Hersteller seine eigenen Farbtöne erstellen und davon noch mehrere Varianten. Ebenso werden oft Stoßfänger in anderen Werken lackiert als die Karosserie. Eventuell wurde der Wagen schon einmal nach einer Beschädigung, welche vor der Fahrzeugauslieferung passiert ist, nach lackiert. All dies sind Faktoren, mit denen die Werkstatt zu kämpfen hat. In den meisten Fällen treffen Lackierer nicht einmal den richtigen Farbton. Stattdessen wird das Auge des Kunden getäuscht. Es werden angrenzende Teile großflächig bei lackiert so, dass es für das freie Auge nicht mehr erkennbar ist. Trotzdem ist es jedes Mal wieder eine Herausforderung für die Werkstatt und den Lackierer den richtigen Farbton zu treffen.

Wie funktioniert die richtige Farbtonfindung?

Jeder Wagen hat irgendwo an einer Stelle ein Aufkleber oder ein Schild auf welchen meist ein Farbcode steht. Hat man diesen erstmal gefunden, gibt man den Farbcode in den Lack Computer ein, welcher dann meist mehrere Varianten ausspuckt. Anschließend gilt es mit diversen Farbmusterblättern, welche schon vorhanden sind oder erst neu lackiert werden müssen, den passenden Farbton zu finden. In dem man im Tageslicht oder unter der Tageslichtleuchte die Farbkarten an das zu lackierende oder angrenzende Teil hält, muss man die diversen Farbmuster miteinander vergleichen. Hier muss das geschulte & erfahrene Auge des Lackierers eine Entscheidung treffen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit ein Farbmessgerät zu verwenden. Diese Werkzeuge sind meist dazu im Stande den genauen Farbton, die Effektgrobheit und sogar die Glanz- bzw. Mattheit des Klarlacks zu messen.

Trotzdem ist es nötig ein Farbton Muster vor zu lackieren, da nur so vermieden werden kann, dass das Fahrzeug nicht mehrmals lackiert werden muss. Ansonsten würde eine zu dicke Schichtstärke auf die zu lackierenden Teile aufgetragen, was für ein schlechteres Ergebnis sorgen würde und die Lösemittel, welche im Lack sind und während der Trockenphase austreten würden dafür sorgen das der Lack später matt wird.

Weitere Herausforderungen der Neuwägen

Eine weitere Herausforderung sind die neusten 3-Schicht Farbtöne. Bei einer Komplett Lackierung des Wagens stellen diese eher weniger Probleme da. Bei der Reparaturlackierung sieht dies aber anders aus. Um diese Lackierung wieder in den Originalzustand zu versetzten ist ein kompetenter Lackierer und eine einwandfreie Vorarbeit das mindeste. Sollte nur eine kleine Beschädigung vorhanden sein, muss viel weiter und großflächiger bei lackiert werden als bei den Standard Farbtönen. Somit entsteht ein riesiger Mehraufwand, welcher auch wesentliche Mehrkosten entstehen lässt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass man sich in guten Betrieben mit erfahrenen Lackierern keine Sorgen machen muss, ob diese den richtigen Farbton treffen.

Was passiert mit meinem Auto in der Werkstatt

Was passiert mit meinem Auto in der Werkstatt?

Viele Kunden wissen gar nicht so recht was mit Ihrem Wagen in der Werkstatt passiert. Die meisten geben Ihr Fahrzeug mit einem nicht so ganz rechten Gefühl ab. Aus diesem Grund dachten wir sich, wir sollten eine kleine Erklärung verfassen was eigentlich so in der Werkstatt mit dem Wagen passiert.

Die ersten Schritte

Nachdem der Kunde das Auto in der Werkstatt abgegeben hat oder wir von Varnish das Fahrzeug abgeholt haben, wird das Auto erst einmal grob gereinigt, damit man den Schaden genau erkennen kann. Anschließend wird die Beschädigung vom Werkstättenleiter begutachtet. Er sieht sich genau an welche Teile beschädigt sind, wie stark diese beschädigt sind & schätzt erstmal grob die Schadenshöhe ein. Anschließend wird von der Versicherung der Sachverständige für die Begutachtung bestellt. Dies geschieht meist am nächsten Tag. Der Sachverständige und die Werkstatt begutachten dann nochmals gemeinsam den Schaden und verhandeln über die Arbeitszeit und welche Teile erneuert und welche instandgesetzt werden. Hat man sich dann auf eine Arbeitsvariante geeinigt, erstellt der Sachverständige sein Gutachten und schickt es meist am nächsten Tag der Werkstatt. Die Werkstatt muss dann noch auf die Freigabe der Versicherung warten. Denn wenn die Versicherung keine Freigabe des Schadens gegeben hat, kann es passieren das die Werkstatt schon mit der Reparatur beginnt und der Kunde dafür aufkommen muss. Deshalb kann es öfters, bei nicht ganz klaren Schäden, zu Verzögerungen kommen, da die Versicherung genauer prüfen muss ob der Schaden gedeckt ist.

Die Reparatur

Ist nun endlich die Freigabe vorhanden, kann die Werkstatt mit der Reparatur beginnen. Vom Karosseriefachmann werden dann (wenn nötig) die beschädigten Teile und/oder die Anbauteile (wie zum Beispiel Türgriffe, Spiegel, Dichtungen, etc.) demontiert. Anschließend beginnt die eigentliche Reparatur des Schadens. Entweder werden die Teile gänzlich erneuert oder vom Karosseriespengler instandgesetzt. Nach der Instandsetzung oder einpassen der Neuteile kommt der Wagen in die Lackierabteilung. Dort werden erstmals Materialien wie Spachtelmasse, Grundierungen und Füller aufgetragen. Nach etwaigen Trocknungszeiten, Schleif- & Abdeckarbeiten kann der Lackierfachmann mit dem Lackieren beginnen. Nach den Lackierarbeiten und Trocknungszeiten in der Lackierkabine kommt der Wagen zurück in den Karosseriebereich. Der Karosseriespengler kann nun beginnen den Wagen wieder zusammenzusetzen und etliche Teile zu montieren. Damit das Fahrzeug später keine Rostschäden bekommt werden Hohlraumkonservierungen und Dichtmaterialien aufgetragen.

Das Finish

Wenn der Karosseriespengler mit dem Zusammenbau fertig ist bekommt der Wagen in der Lackiererei noch sein Finish. Die lackierten Teile werden gereinigt, etwaige Staubeinschlüsse im Lack werden entfernt und der Lack nochmals aufpoliert. Angrenzende Teile werden ebenso aufpoliert, um einen Farb- & Glanzunterschied zu vermeiden.

Danach wird der Wagen noch komplett gereinigt, damit der Kunde seinen Wagen makellos zurück erhält. Sind alle Punkte erledigt, prüft der Werkstättenleiter alle Teile auf Funktion & Optik. Wenn alles funktioniert und glänzt, kann der Kunde seinen Wagen abholen oder wie bei uns, wird Ihnen Ihr Fahrzeug vor die Haustür gebracht.

Unfälle in der Zukunft

Unfälle in der Zukunft?

Im heutigen Artikel geht es um die Zukunft. Natürlich in Bezug auf Autos und somit in Bezug auf unser gesamtes Leben. Ich möchte ein wenig auf die Frage eingehen, ob es in Zukunft überhaupt noch Autounfälle geben wird, welche Autos wir fahren oder ob wir überhaupt noch selbst fahren, und wie sich meiner Meinung nach die Städte entwickeln.

Zum Thema Unfälle und auch zum Thema Auto fahren in der Zukunft habe ich eine ganz klare Meinung. In den Städten, wo auch die meisten Personen leben, werden die Autos völlig autonom fahren. Dies hat sehr viele Vorteile. Keine Staus, weniger Verbrauch, weniger Umweltbelastung, weniger Stress, und natürlich auch keine Unfälle mehr. Wenn die Autos soweit sind, dass sie autonom fahren sind diese auch soweit das diese Fahrzeuge miteinander kommunizieren können bzw. miteinander vernetzt sind. Es wird schlicht weg, aufgrund von Machine to Machine Communication keine Unfälle mehr geben.

Wird das selber fahren verboten?

Ob das selber fahren nun mal verboten wird, darüber kann man nur spekulieren. Auch ob Verbrenner Motoren in Zukunft eingeschränkt oder sogar verboten werden ist fraglich. Ich persönlich denke, wenn die Autos autonom fahren wird der starke Zug der Menschen in die Städte, wie wir ihn in dem letzten Jahrzehnt erlebt haben, ein wenig nachlassen. Da es dann viel einfacher ist, sich in den Wagen zu setzten und 40 Minuten zur Arbeit zu fahren. Man kann schon im Auto mit der Arbeit beginnen, Zeitung lesen oder seine Emails checken. Natürlich stellt dies für viele Menschen eine grundlegende Veränderung dar, wenn nicht sogar für die gesamte Bevölkerung. Millionen von Jobs sind dann weg. Taxifahrer, Piloten, Buslenker & auch Berufslenker werden nicht mehr benötigt. Dies stellt für die Menschheit und vor allem für die Regierung eine Herausforderung da. Dies klingt alles erstmal einmal sehr beängstigend, aber ich bin auch der Meinung, dass man sich den Veränderungen nicht in den Weg stellen sollte. Die Welt ist im ständigen Wandel & das schneller den je. Aber sie wandelt sich immer mehr zum Positiven. Unser Wohlstand vergrößert sich natürlich, wenn wir einen Wagen nicht mehr kaufen müssen, keine Reparaturen mehr bezahlen müssen und nur noch das Bezahlen für was wir den Wagen wirklich brauchen. Um von A nach B zu kommen.

2/3 der deutschen Bevölkerung haben ein Kraftfahrzeug. Doch das Problem dabei ist, dass diese 80 % nur herum stehen. Man fährt morgens in die Arbeit & Abends wieder nach Hause. Zwischendurch macht man einen Stopp zum Einkaufen und zum Tanken. Aber meist steht der Wagen nur rum. Das dies nicht sehr effizient ist brauche ich wahrscheinlich deshalb auch nicht erwähnen. Viel effizienter sind hingegen Flugzeuge. Bei diesen ist es nämlich genau umgekehrt. Sie fliegen zu 80 % ihrer Zeit und nur 20 % werden genutzt, um sie zu warten.

Fazit:

Zusammengefasst wird es sehr spannend in der Zukunft und ich freue mich auch schon auf sie. Man sollte nicht gegen die Zukunft arbeiten und stattdessen versuchen ein Teil davon zu sein. Denn alles andere würde nur unglücklich machen da man den alten Zeiten hinterher trauert. Außerdem bietet eine Veränderung immer neue Möglichkeiten und Chancen.

Markenwerkstatt oder Markenfreie Werkstatt?

Markenwerkstatt oder Markenfreie Werkstatt?

Oft hört man, dass Markenwerkstätten oder Vertragswerkstätten besser sein sollen als markenfreie Werkstätten. Doch ich behaupte, dass das so nicht stimmt.

Markenwerkstätten sind solche, welche nur Fahrzeuge ihrer eigenen Marke reparieren. Rein theoretisch sollte man nun davon ausgehen, dass sie somit besser wissen wie man diese repariert. Diese Vertragswerkstätten bzw. deren Mitarbeiter arbeiten, im Vergleich zu freien Werkstätten, an nur wenigen verschiedenen Autos. Und selbst diese ähneln sich meist stark. Außerdem können die Mitarbeiter der Markenwerkstätte ganz einfach auf internes Werkzeug und auch Reparaturanleitungen zurückgreifen, was sich für freie Werkstätten eher schwierig gestaltet.

Freie Werkstätten sind solche, welche meist alle Fahrzeuge, aller Marken & Bauarten reparieren. Sie haben einen entscheidenden Nachteil. Sie werden nicht spezifisch auf die neusten Fahrzeuge bestimmter Marken geschult.

Jedoch muss man bedenken, dass in den meisten freien Werkstätten viel zusammen kommt. Viele Fachmänner, welche ihre Lehre bei einer Markenwerkstatt absolviert haben, wechseln anschließend zu einer freien Werkstatt, da dort meist ein persönlicheres und familiäres Verhältnis herrscht. Man kann also nicht pauschal sagen ob eine freie & offene Werkstatt oder eine Marken gebundene Werkstatt besser ist. Denn in jeder Werkstatt arbeiten Menschen. Und Menschen verrichten (noch) die Arbeit. So gesehen kommt es ganz auf die Werkstätte an ob sie gute Arbeit leistet oder nicht. Der Chef oder Geschäftsführer des Unternehmens ist für die Qualität seiner Arbeit verantwortlich. In den meisten Fällen, wenn der Chef als Person sehr ordentlich ist und bestimmte Werte vorlebt, zieht dieser dementsprechende Mitarbeiter an welche auch dementsprechende Arbeit leisten. Fehler sind menschlich. Völlig gleich ob in einer Markenwerkstatt oder in einer offenen Werkstatt. Überall passieren Fehler. Wichtig ist nur wie in Zukunft mit den Fehlern der Vergangenheit umgegangen wird. Nicht nur, dass Reklamationen anstandslos bearbeitet gehören, sollte die Werkstatt ebenso aus diesen Fehlern lernen, und wenn nötig die Mitarbeiter oder sich selbst als Chef weiterbilden.

Wie sieht es bei Oldtimer aus?

Gerade wenn es um Oldtimer oder sonstige spezielle, nicht alltägliche Fahrzeuge oder gar Liebhaberfahrzeuge geht, würde ich persönlich die freie Werkstätte bevorzugen. Die meisten neuen Wägen, welche vermehrt geleast werden, sind oft Vertrags bedingt an eine bestimmte (Marken) Werkstatt gebunden.

Fazit:

Also meiner Meinung nach sollte man auf keinen Fall Vorurteilen. Ich finde es besser ganz rational, dass Preis/Leistungsverhältnis, die Zeit welche ich aufbringen muss, und die Sympathie abwägen und dann die Werkstatt austesten. Wenn ich rundum zufrieden war, würde ich der Werkstatt weiter meinen Wagen anvertrauen. Falls nicht würde ich natürlich das nächste Mal zu einer anderen Werkstatt fahren. Für mich gehört jedoch ein bestimmter Service zur Selbstverständlichkeit. Termintreue, Einfachheit und ein kostenloser Ersatzwagen sind für mich ebenso wichtig wie eine fachmännische Beratung der Werkstatt & eine genaue Erklärung der Reparatur.

Ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll?

Ist eine Vollkaskoversicherung sinnvoll?

Bevor wir genauer auf die Frage eingehen ob eine Vollkaskoversicherung Sinn macht, muss ich ein wenig ausschwenken. Denn eine Versicherung versichert ja einen Wert. Und dazu schauen wir sich an mit welchen Werten wir so unterwegs sind.

Die meisten Neuwägen kosten durchschnittlich um die €30.000 laut statista.com*. Das Bruttoeinkommen eines Durchschnitts Deutschen liegt bei €44.000*. Was davon netto übrig bleibt wissen wir ja alle. Und dies bedeutet das der Preis des Neuwagens das Jahresgehalt der meisten deutschen übersteigt. Ein weiterer Fakt ist eben das der Großteil der Fahrzeuge geleast werden und somit eine Vollkaskoversicherung verpflichtend ist. Somit stellt sich für diese Zielgruppe die Frage erst gar nicht. Trotzdem ist interessant zu wissen das die Kaskoversicherung sinnvoll ist.

Nun stellt sich für die hart arbeitenden & sparsamen Menschen welche einige Jahre ihr Geld sparen, um sich dann einen Neuwagen zu kaufen, die Frage, ob eine Vollkaskoversicherung nötig ist. Und hier lautet meine Antwort JA. Ja eine Vollkaskoversicherung ist nicht nur sinnvoll, sondern nötig.

Nicht nur sind die Schäden teuer wie nie, dazu später mehr. Sondern auch das Preis/Leistungsverhältnis einer Vollkaskoversicherung ist günstig wie nie. Es ist zwar richtig das sich die Prämien jährlich erhöhen. Die steigenden Prämien sind auf die jährliche Inflation zurückzuführen, welche ja unser Geld entwertet. Das bedeutet das unser Geld jährlich weniger wert wird & aus diesem Grund die Versicherungen gezwungen sind unsere Prämien zu erhöhen, da sie sonst unsere Schäden nicht mehr bezahlen könnten. Da währen wir auch gleich beim zweiten Punkt angelangt. Die Komponenten, welche Fahrzeughersteller in unseren Fahrzeugen verbauen, werden immer hochwertiger. Wir Kunden haben natürlich immer höher werdende Ansprüche an unsere Fahrzeuge. Aus diesem Grund bauen die Hersteller immer bessere Autos. Um nur ein paar Dinge zu nennen, währen da beispielsweise die Einparkhilfe, die Voll-LED Scheinwerfer, die beheizte Windschutzscheibe und vieles mehr. All diese Dinge gehen bei dem kleinsten Unfall kaputt. Oft reicht nur ein Steinschlag und es entsteht ein Schaden von tausenden Euros.

Wir leben heute in einer sehr schnelllebigen Welt. Wenig wird repariert & viel erneuert. Der Kunde möchte nicht lange auf seinen Wagen warten. Ein Neuteil wird bestellt, lackiert & verbaut. Nach wenigen Tagen erhält der Kunde seinen Wagen zurück. Aber genau diese schnelle Reparatur kann nur deshalb gewährleistet werden, da innerhalb eines Tages ein Neuteil in die Werkstatt geliefert wird. Würde dies nicht passieren müsste man viele Stunden aufwenden, um das beschädigte Teil zu reparieren. Und eine Reparatur ist nie so hochwertig wie die Verarbeitung eines Neuteils.

Und hier möchte ich ein konkretes Beispiel nennen:

Eine kleine Unachtsamkeit genügt beim Einparken und Ihr Stoßfänger wurde beschädigt. Die Betonmauer oder der Hydrant haben Spuren hinterlassen. In vielen Fällen ist dann der Lack & das Grundmaterial (Kunststoff) stark beschädigt oder gar verformt. Die Preise einer solchen Stoßstange liegen ungefähr bei €250 – 400.

Szenario 1:

Wir reparieren die vorhandene Stoßstange. Dazu demontieren wir sie & alle nötigen Anbauteile wie Leuchten, Stoßleisten, etc. Anschließend wird die Reparatur durchgeführt, das Teil lackiert und später wieder alles montiert. Alle Schritte aus Szenario 2 müsse durchgeführt werden und anschließend noch die Reparatur + Trockenzeiten der Materialien.

Stundenanzahl geschätzt: 6–8

Materialkosten geschätzt: €300

Szenario 2:

Wir erneuern die Stoßstange. Dazu wird ebenso alles demontiert, währenddessen wird aber schon der neue Stoßfänger lackiert. Nach der Trockenzeit des Lackes, wird schon wieder alles montiert und ausgefertigt. Viele Schritte aus Szenario 1 entfallen einfach.

Stundenanzahl geschätzt: 3

Materialkosten geschätzt € 400 – 500

Wenn wir hier jetzt von einem Stundensatz der Werkstatt von €100 ausgehen, entstehen bei Szenario 1 Gesamtkosten in der Höhe von:

€900 – 1100*

bei Szenario 2 würden Gesamtkosten in der Höhe von:

 € 700 – 800*

(*exklusive Umsatzsteuer)

entstehen. Somit liegt das Verbauen nicht nur preislich, sondern vor allem zeitlich weit vorne. Die Reparatur würde 3 – 4 Werktage brauchen. Das Neuteil maximal 2 Tage.

An diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, warum eher Teile erneuert als repariert werden und warum eine Vollkaskoversicherung Sinn macht. Man passt einen kleinen Moment nicht auf und schon entsteht ein riesiger Schaden. Außerdem wollte ich kurz aufzeigen wie die Preise entstehen und das diese nicht besonders günstig sind.

Fazit:

Man kann sich nun selbst ein Bild darüber machen wie sinnvoll eine Vollkaskoversicherung ist. Man sollte nur bedenken das es kaum Reparaturen gibt welche weniger als €1000 ausmachen. Ich empfehle jedem eine Vollkaskoversicherung da sich das Preis/Leistungsverhältnis echt lohnt.

*https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36408/umfrage/durchschnittliche-neuwagenpreise-in-deutschland/

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/237674/umfrage/durchschnittlicher-bruttomonatsverdienst-eines-arbeitnehmers-in-deutschland/

Die 14. Punkte bei der Gebrauchtwagen Bewertung

Die 14. Punkte bei der Gebrauchtwagen Bewertung

Nach dem ein Pkw einen Unfall hatte, wird der Wert des Fahrzeuges ermittelt. Der Wert des Fahrzeuges wird dann der Schadenshöhe gegenüber gestellt. Sollte die Höhe des Schadens den Wert des Fahrzeuges übersteigen, spricht man von einem wirtschaftlichen Totalschaden und eine Reparatur ist in den meisten Fällen nicht mehr sinnvoll. Aus diesem Grund ist eine genaue Bewertung des Fahrzeuges wichtig.

Bei der Bewertung eines Gebrauchtwagens fließen folgende Faktoren in die Bewertung mit ein:

1.Neupreis

2.Sonderausstattung & Zubehör

3.Bereifung

4.Typen- und Konstruktionsänderungen

5.Alter

6.Marktgängigkeit & Marktlage

7.Betriebsleistung

8.Erhaltungszustand

9.Besitzverhältnisse

10.Einsatzart

11.Wert erhöhende Instandsetzungsaufwendungen

12.Altschäden

13.notwendige Instandsetzungen und Aufwendungen

14.Minderwert

Auf diese 14 Punkte möchte ich jetzt ein wenig genauer eingehen.

 

1. Der Neupreis des Fahrzeuges

Hier ist zu beachten das nicht der Preis gemeint ist welcher beim Kauf des Wagens bezahlt wurde, sondern der Preis welcher heute der individuelle & örtliche Anschaffungspreis wäre. Also der Preis der für die Anschaffung eines gleichartigen & neuen Fahrzeuges bezahlt werden müsste.

2. Sonderausstattung und Zubehör

Hier sind nur Dinge gemeint welche schon werksseitig & gegen Aufpreis verbaut wurden.

3. Wert der Bereifung

Beim Reifen wird auf die vorhandene Profiltiefe, auf den Ablauf und auf den Zustand geachtet. Da sich ein Reifen mit einem halb abgenutzten Profil nicht zur Hälfte des Neupreises veräußern lassen würde, darf auch nicht mit diesem Wert gerechnet werden. Somit wird mit einem niedrigeren Wert gerechnet, da auch bei einem Neukauf nicht der handelsübliche Preis für den Reifen bezahlt wird.

4. Typen & Konstruktionsänderungen

Fahrzeuge welche nicht mehr produziert werden, sind in der Regel nicht so begehrt wie welche der aktuellen Baureihe. Als Erfahrungswert kann die beim Modellwechsel vom Handel gewährte Preissenkung herangezogen werden, welche gewöhnlich zwischen 10 & 20 % des bisherigen Preises liegt.

5. Alter des Fahrzeuges

Das Alter spielt bei der Bewertung eine wichtige Rolle. Jedoch sollte dieses beim Hersteller mittels Fahrgestellnummer abgefragt werden, da das Typenschild nicht immer eine Baujahr-angaben enthält.

6. Marktgängigkeit & Marktlage

Die Marktgängigkeit beschreibt wie gerne oder selten Fahrzeuge in einer bestimmten Region gehandelt wird. Deshalb ist es wichtig den Markt genau zu beobachten.

7. Betriebsleistung des Fahrzeuges

Hier sind die gefahrenen Kilometer des Fahrzeuges gemeint. Jedoch darf man sich nicht täuschen lassen da, gerade bei Young- & Oldtimer, der Kilometerstand nicht stimmen muss. Im Zweifelsfall sollte dieser mit diversen Rechnung von Reparaturen oder Inspektionen nachgewiesen werden.

8. Erhaltungszustand des Fahrzeuges

Dieser Punkt ist wohl einer der wichtigsten und umfassendsten der Fahrzeugbewertung. Hier wird die Mechanik, die Technik und die Optik genauestens geprüft. Der Lack wird mittels Lackschicht Messgerät überprüft. Die Spaltmaße aller Teile, der Lackzustand sowie auch die Originalität werden überprüft. Bei der Mechanik & Technik wird alles vorhanden auf Funktion und Optik überprüft. Bremswerte,  Motor, Getriebe & Lichter.

9. Besitzverhältnisse

Hier spielen die Anzahl der Vorbesitzer eine Rolle.

10. Einsatz des Fahrzeuges

Beispielsweise kann man bei Fahrschulautos & Taxis mit einer Verminderung des Wertes rechnen.

11. Wert erhöhende Instandsetzungsaufwendungen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen werterhaltenden & wert erhöhenden Reparaturen. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit diverse Aggregate im Fahrzeug mit generalüberholtean Teilen zu wechseln oder Neuteile zu kaufen. Dies wäre ein Beispiel von einer wert erhöhenden Reparatur.

12.Altschäden

Hier werden alle erkennbaren, nicht behobenen Beschädigungen natürlich wertmindernd bemessen.

13. Notwendige Instandsetzungen und Aufwendungen

Hier gehen potentielle zukünftige Reparaturen in die Wertermittlung mit ein. Ist zum Beispiel der Zahnriemen in 10.000 Kilometer fällig wird dies ebenso die Berechnung negativ beeinflussen.

14. Minderwert

Sollte ein Fahrzeug nicht fachgerecht instandgesetzt worden sein, würde das natürlich einen Minderwert bedeuten.

All diese Faktoren werden in der Fahrzeugbewertung berücksichtigt. Natürlich ist eine genaue Bewertung nur von einem Experten möglich, da dieser meist langjährige Erfahrung & ein geschultes Auge mit sich bringt. Alles andere wäre nur eine grobe Schätzung des Fahrzeugwertes.

Ein Fahrzeug richtig zu bewerten erfordert einiges an Wissen & Erfahrung. Die besprochenen Punkte sind eine Stütze um dabei zu helfen. Leider wird auch oft von Fahrzeugbesitzer versucht,  mittels Verfälschungen des Kilometerstandes oder billigen Reparaturen, das Ergebnis positiv zu beeinflussen und somit den Käufer zu täuschen und einen höheren Preis zu erzielen.

Im Endeffekt bestimmt sich der Preis eines Gutes aber immer durch das Angebot und die Nachfrage.

Der richtige Lackaufbau für Reparaturlackierungen

Der richtige Lackaufbau für Reparaturlackierungen

Eine Delle, ein Kratzer oder ein Unfall kann dafür sorgen, dass ihr Wagen in die Werkstatt muss. Damit der Wagen wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt wird, ist es wichtig einen richtigen Aufbau der Materialien wieder herzustellen. Andererseits könnte es passieren, dass ihr Wagen an Wert verliert. Unschöne Optik, schlechte Funktion von Teilen oder gar Korrosion sind Anzeichen von schlechter Arbeit. Damit all dies vermieden wird, ist ein richtiger Lackaufbau entscheidend.

Die Verwendung von qualitativ hochwertigen Materialien ist ebenso eine Voraussetzung damit Sie als Kunde lange an Ihrem Wagen erfreut werden. Auch wichtig ist die Verarbeitung von einem einheitlichen Hersteller der Materialien. Nur so kann im Falle von Lackfehlern festgestellt werden, woran dies liegt.

Aber nun zum Lackaufbau

Der erste Schritt ist die Entfernung der alten & beschädigten Materialien. Die schadhafte Stelle ist großflächig von Lack und Grundierungen zu befreien. Anschließen wird die Beschädigung, falls nötig, im kalt- oder warmricht Verfahren grob ausgebeult. Umso sorgfältiger dieser Schritt vonstattengeht, desto schöner wird auch das Endergebnis. Das bedeutet das die Delle möglichst in den original Zustand versetzt wird. Nach dem Richtverfahren wird die metallisch blanke Stelle mit einem Füller beschichtet. Erst nachdem der Füller aufgetragen und ausgehärtet ist, wird mit einer Feinspachtelmasse die noch vorhandenen kleinen Unebenheiten ausgeglichen. Bei diesem Schritt muss sehr sorgfältig gearbeitet werden, da sonst später diverse Fehler zum Vorschein kommen können. Nicht nur das möglichst Fein geschliffen werden muss, soll auch eine absolute gleichmäßige, frei von etwaigen Kratzern oder Löcher & glatte Fläche entstehen. Im Anschluss wird die Fläche nochmals mit einem Grundierfüller beschichtet. Das sorgt dafür das kleinste Unebenheiten und Poren verschlossen werden. Noch dazu dient diese Schicht wie eine Isolation der darunter liegenden Schichten. Diese Schicht wird nun nur noch fein bearbeitet. Der restliche Lack sowie der Grundierfüller werden ganz fein verschliffen um somit zum Lackieren übergehen zu können.

In dieser Etappe darf überhaupt keine Unebenheit, sowie auch keine Löcher, Kratzer oder sonstige Fehler vorhanden sein. Wenn das der Fall ist, ist die Basis für eine neuwertige Lackierung geschaffen. Jetzt kommt nur noch der Basislack (also die reine & glanzlose Farbe) auf das reparierte Teil und im Anschluss der aushärtende Klarlack welcher sich mit dem Basislack verbindet. Wenn bis hier her sauber gearbeitet wurde sollte das Ergebnis stimmen.

Im Finish werden noch kleinste Staubeinschlüsse entfernt. Mit der Politur der angrenzenden Teile wird dafür gesorgt das es absolut keinen Farbunterschied zum neu lackierten Teil gibt.

Nun sollte eine perfekte Lackierung gegeben sein.